Airbus plant industrielle Neuaufstellung

Der Flugzeughersteller will sich in Frankreich und Deutschland neu aufstellen.
© Pixabay

Airbus will seine Flugzeugproduktion optimieren.

In den Deutschland und Frankreich sollen neue Unternehmen entstehen, die vollstĂ€ndig zu Airbus gehören. Dies teilte der Konzern am Mittwoch mit. Airbus wolle damit neue Strukturen schaffen und den Produktionsablauf optimieren. Auch GesprĂ€che fĂŒr die zukĂŒnftige Aufstellung in Spanien laufen.

Zulieferer sollen integriert werden

Aktuell sei die Produktion teils ĂŒber das Unternehmen, Tochtergesellschaften und Zulieferer hinweg fragmentiert. Laut Airbus mĂŒsse die Flugzeugstruktur-Montage als KernaktivitĂ€t betrachtet werden. DafĂŒr brauche es zentrale Schnittstellen. Die PlĂ€ne sollen mit dem 1.JĂ€nner 2022 umgesetzt sein. Es soll ein neues Unternehmen in Deutschland entstehen, welches die AktivitĂ€ten von Stade sowie die Strukturmontage in Hamburg mit denen der Konzerntochter Premium Aerotec in Nordenham, Bremen und teilweise in Augsburg zusammenfĂŒhrt. Das geplante Unternehmen in Frankreich soll die derzeitig durchgefĂŒhrten AktivitĂ€ten in Saint-Nazaire und Nantes mit denen von Stella Aerospace weltweit zusammenbringen. Fortan sollen die beiden Unternehmen keine Zulieferer mehr sein, sondern in den Konzern integriert werden. Außerdem ist eine Einheit mit Sitz in Deutschland geplant, die sich auf die Fertigung von Einzelteilen und Kleinkomponenten konzentrieren soll. Diese Einheit soll aus der heutigen Premium Aerotec hervorgehen.

IG Metall kritisiert die PlÀne

DafĂŒr erntet Airbus Kritik von der IG Metall. Die AnkĂŒndigung von Airbus sei ein Angriff auf die Airbus- und Premium-Aerotec-Standorte in Deutschland, sagte der Bezirksleiter IG Metall KĂŒste, Daniel Friedrich. Die PlĂ€ne des Flugzeugherstellers wĂŒrden zur GefĂ€hrdung tausender ArbeitsplĂ€tze fĂŒhren. Dies wolle man nicht akzeptieren. Der Konzernchef von Airbus, Guillaume Faury hingegen sehe in den PlĂ€nen ein Potenzial zur Optimierung und Vereinfachung des industriellen Aufbaus in Europa.

APA/red

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