Ars Electronica weicht Hotel, Büros und Lokalen

Das Medienkunstfestival wird zum letzten Mal in der PostCity in Linz stattfinden.
© Ars Electronica

Die Entscheidung, wie das Areal neben dem Bahnhof aussehen wird, fällt in einem Architektur-Wettbewerb.

Nach dem heurigen Festival „Out of the box – die Midlife-Crisis der Digitalen Revolution“ von 5. bis 9. September muss die Ars Electronica nach fünf Ausgaben Abschied von ihrer Location in der PostCity am Linzer Hauptbahnhof nehmen. Aus dem ehemaligen Postverteilzentrum sollen ein Hotel, Lokale, Büros, Geschäfte und auch Wohnungen werden.

Noch im Herbst soll die Entscheidung, wie das Areal neben dem Bahnhof künftig aussehen wird, im Architektur-Wettbewerb fallen, dann geht es an die Flächenwidmung und den Bebauungsplan. Ob alles abgerissen wird oder Teile der Gebäude erhalten bleiben, steht noch nicht fest – was entstehen soll jedoch schon. Demnach sollen ein Hotel, Gastronomie, ein Ärztezentrum, Handel, Büros und Wohnungen nahe dem Hauptbahnhof gebaut werden. Nach faktuM-Anfrage steht momentan auch noch in den Sternen, um welches Hotel es sich dabei handeln wird.

Wegen der A26 – vulgo Westring -, die irgendwann auch am Hauptbahnhof vorbeiführen wird, gibt es keine Bedenken, denn es seien Gutachten zu Verkehr, Schall und Luft vorhanden.

Bereits 2011 stand fest, dass das Postverteilzentrum am Bahnhof zu klein wird. Deshalb wurde ein neues, größeres in Allhaming (Bezirk Linz-Land) gebaut. Am Bahnhof wurden im November 2014 die letzten Sendungen bearbeitet; dann wurde sukzessive ausgeräumt und fast ein Jahr darauf zog das Ars Electronica Festival mit „Post City“ das erste Mal ein. Danach dienten die Hallen im Herbst 2015 als Flüchtlingsquartiere. Bis September 2016 wurden diese nicht mehr benötigt und abermals kam das Medienkunstfestival in den Genuss der Location.

APA/red

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