Bahn-Forschungs-Cluster in der Steiermark

TU Graz, voestalpine, ÖBB, Siemens Mobility Austria und Virtual Vehicle sind beteiligt
© Pixabay

Die Forschungsinitiative Research Cluster Railway Systems (RCRS) ist am Mittwoch in Graz auf Schiene gebracht worden. TU Graz, voestalpine, ÖBB, Siemens Mobility Austria und Virtual Vehicle wollen darin ihre Eisenbahn-Kompetenzen bündeln, um die Wettbewerbsfähigkeit der Bahn durch eine „nachhaltige Gesamtoptimierung“ weiter zu steigern. Damit soll sich die Steiermark als internationales Forschungs- und Innovationszentrum etablieren.

Im Mittelpunkt stehen die Bereiche Schienenfahrzeugtechnik, Bahninfrastruktur und Bahnbetrieb mit Fokus auf Synergiepotenziale und auf die digitale Transformation. Test-, Prüfungs- und Simulationseinrichtungen sollen im RCRS an der TU zur Verfügung stehen. Mit interdisziplinärer Ausbildung will man den „ingenieurwissenschaftlichen Nachwuchs für die Bahntechnik von morgen“ ausbilden. Zwei neue Professuren für Betriebsfestigkeit und Schienenfahrzeugtechnik sowie für Eisenbahn-Infrastrukturdesign wurden eingerichtet. Inhaber der Professuren und zugleich Leiter der gleichnamigen Institute sind Martin Leitner und Ferdinand Pospischil.

Auftaktprojekt ist das FFG-geförderte COMET-Projekt Rail4Future, das unter der Leitung der ÖBB im Frühjahr 2021 startete. Im Projekt wird an einer neuen virtuellen Plattform gearbeitet, mit der neue Szenarien und Entwicklungen am Bahnsektor unter Betriebs- und Umwelteinwirkungen simuliert werden können. Neben dem RCRS-Konsortium sind weitere Partner aus Wissenschaft und Industrie an Bord, wie etwa die TU Wien, die TU München, die Wiener Linien oder Gleisbaumaschinen-Hersteller Plasser & Theurer. Weitere heimische Unternehmen, Bahnbetreiber und wissenschaftliche Einrichtungen können sich noch anschließen.

APA/red

 

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