Boeing-Absturz: Entschädigung für Hinterbliebene

Boeing übernimmt die Verantwortung für den Absturz ihrer Maschine in Äthiopien 2019.
©unsplash

Unter den Opfern befanden sich drei Österreicher.

Am 10. März 2019 stürzte eine Boeing 737 MAX der Ethiopian Airlines kurz vor nach dem Start in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba ab. Alle 157 Insassen aus 35 Ländern, darunter auch drei Ärzte aus Österreich, kamen ums Leben. Da nur wenige Monate zuvor im Oktober 2018 eine baugleiche Maschine vor der indonesischen Insel Java abstürzte und ebenfalls 189 Menschen das Leben kostete, verhängte man kurzerhand ein weltweites Flugverbot für die Boeing-Flugzeugtypen. Dieses stürzte Boeing in eine schwere Krise und wurde erst Ende 2020 schrittweise wieder aufgehoben.

Gut zweieinhalb Jahre nach dem letzten Unglück sagte der US-amerikanische Flugzeugbauer den Hinterbliebenen der Opfer nun eine Entschädigungszahlung zu. Laut den Gerichtsdokumenten übernimmt Boeing dementsprechend im Rahmen einer Einigung mit den Opferfamilien die Verantwortung für den Absturz. Man wolle alle Hinterbliebenen „vollständig und angemessen für ihren Verlust“ entschädigen. Wie hoch die einzelnen Summen ausfallen sollen, wird in weiteren Verhandlungen mit den jeweiligen Familien festgelegt.

APA/Red.

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