Burgenländisches Tourismusgesetz wird überarbeitet

Ortstaxe soll nach Änderung 2020 doch wieder nach altem System eingehoben werden

Das im Dezember 2020 vom Landtag beschlossene burgenländische Tourismusgesetz soll überarbeitet werden. Die im Vorjahr beschlossene Änderung der Ortstaxe soll wieder zurückgenommen werden. Laut SPÖ- Klubobmann Robert Hergovich sei es Ziel, die Betriebe in der Coronakrise bestmöglich zu unterstützen und entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen. Hergovich zufolge wollen die Unternehmen das alte System beibehalten. 

Die Ortstaxe sollte mit der Änderung 2020 von einem absoluten auf einen prozentuellen Betrag umgestellt werden. Der Klubobmann betonte, dass das alte System einfacher in der Handhabung sei. Außerdem würden keine Kosten für die Betriebe entstehen. Im Herbst soll der Regierungsentwurf dazu im Landtag vorgelegt werden. Kritik kam seitens des ÖVP-Klubobmannes Markus Ulram. Er kritisierte, dass das neue Tourismusgesetz erst vor wenigen Monaten beschlossen worden sei und nun bereits korrigiert werde. Der Beschluss sei „ohne echte Diskussion im Budget-Landtag durchgepeitscht“ worden, sagte Ulram, der auch von einer „Husch-Pfusch-Aktion“ sprach.

APA/red

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