Camping-Übernachtungen im Corona-Sommer stabil

Das Plus an einheimischen Gästen konnte das Ausbleiben von Ausländern weitgehend kompensieren.
© Pixabay

Wohnmobil auf Campingplatz

Einheimische Camper haben den Campingplatzbetreibern den Juli und August gerettet. In den Hochsommermonaten gab es trotz der Corona-Pandemie nur ein Übernachtungsminus von 1,64 Prozent, während die Nächtigungszahlen im restlichen Tourismus vielerorts einbrachen. Damit wurde knapp 3,88 Millionen mal im Zelt, Caravan oder Wohnmobil übernachtet. Rund 1,3 Millionen Nächtigungen (+42 Prozent) gingen auf das Konto von Campern aus Österreich, berichtet das Portal camping.info.

Der Rückgang bei Campingurlaubern aus dem Ausland betrug demnach hingegen 15 Prozent. Bundesländermäßig gab es insgesamt auch zum Teil riesige Rückgänge. Davon waren etwa Salzburg (-18,57 Prozent auf 372.136 Übernachtungen) und Wien (-61,93 Prozent auf 20.492 Nächtigungen) betroffen. Auch im mit Abstand stärksten Campingland Kärnten gab es ein kleines Minus von 0,49 Prozent auf 1.534.358 Übernachtungen.

In allen anderen Ländern gab es Zuwächse. Den deutlichsten verzeichnete das Burgenland (+7,27 Prozent auf 191.324 Übernachtungen) gefolgt von Vorarlberg (+6,47 Prozent auf 203.972 Nächtigungen).

„Urlaub auf dem Campingplatz galt im Corona-Sommer als eine der sichersten Urlaubsformen und gewinnt dadurch laufend neue Anhänger“, sagt Maximilian Möhrle, Geschäftsführer von camping.info mit Sitz in Berlin in einer Aussendung vom Mittwoch (11.11.). „Social-Distancing ist für Camper kein Problem, da sie ihr Zuhause auch unterwegs dabeihaben. Wie unsere Umfrage unter fast 5.000 Campern zeigt, haben sich 80 Prozent der Befragten beim Campen sicher bis sehr sicher vor Corona geschützt gefühlt.“

APA/red

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