Connecting Europe Express hält am Brenner

Der Connecting Europe Express sorgte mit seinem heutigen Stopp am Brenner bereits im Vorfeld für Diskussionen.
©pixabay

Der Brennerbasistunnel stellte sich als regelrechtes Mammutprojekt heraus, sodass Bahnverbindungen weiterhin auf das „Rollende Landstraße“-System ausweichen müssen.

Der zum „Jahr der Bahn“ symbolisch einberufene Sonderzug „Connecting Europe Express“ (CEE) legte heute um 9:50 einen Stopp am Brenner ein, nachdem er zuvor Rom besucht hatte. An Bord waren unter anderem die Geschäftsführende Direktorin des italienischen Netzbetreibers RFI Verona Fiorani sowie Teresa Bellanova, die stellvertretende italienische Ministerin für nachhaltige Infrastruktur und Mobilität.

Der CEE soll künftig 100 Städte in 26 Ländern verbinden. Dafür wäre aber die Fertigstellung des Brennerbasistunnels (BBT) enorm wichtig, um sowohl die Distanz als auch die Fahrzeit der neuen Bahnlinie zu verkürzen.

ÖBB im Streik um einheitliche Ausbildung

Im Vorfeld der heutigen Festlichkeiten gab es bereits Aufruhr, da die Gewerkschaften der österreichischen und italienischen Bahn von der Europäischen Kommission, nationalen Behörden und der Bahngesellschaften selbst eine europaweit standardisierte Ausbildung für die Bordcrew forderten. Dabei soll sowohl das Arbeitszeiten-System als auch die Sprachkompetenz der Lokomotivführer auf einen einheitlichen Stand gehoben werden.

APA/RED/LBi

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