Dänemark tilgt ab September Corona-Beschränkungen

Gesundheitsministerium versichert, Covid 19 sei "nicht mehr kritisch für die Gesellschaft"
© Pixabay

Kopenhagen auf dem Weg zurück in die „alte Normalität“

Am 10. September fallen in Dänemark sämtliche Beschränkungen zum Schutz gegen das Coronavirus. Die Krankheit Covid-19 sei dank der Impfkampagne und der starken Epidemiekontrolle „nicht mehr kritisch für die Gesellschaft“, so erklärte das Gesundheitsministerium in Kopenhagen vergangenen Freitag. Masken sowie Aufforderungen zum Abstandhalten werden dann der Vergangenheit angehören. Das skandinavische Land folgt damit dem Beispiel Großbritannien, das seinen „Freedom Day“ bereits feierte.

Weiterhin Vorsicht geboten

Die Zahlen in Dänemark sind stabil, die Inzidenz niedrig. 70,2 Prozent der Bevölkerung sind vollständig geimpft. Dennoch findet Gesundheitsminister Magnus Heunicke klare Worte: „Die Epidemie ist unter Kontrolle, wir haben rekordhohe Impfraten. Daher können wir zum 10. September einige der Sonderregeln, die wir im Kampf gegen Covid-19 einführen mussten, fallen lassen. Die Regierung hat versprochen, nicht länger als nötig an den Maßnahmen festzuhalten, und nun sind wir da. Aber auch wenn wir im Moment in einer guten Position sind, sind wir noch nicht aus der Epidemie heraus. Und die Regierung wird nicht zögern, schnell zu handeln, wenn die Pandemie wieder wichtige Funktionen in unserer Gesellschaft bedroht.“

Im Winter durchlief das Land eine schwere Corona-Welle. Zahlen und Grafiken des Statens Serum Institut, dem dänischen Pendant zum Robert-Koch-Institut, beweisen allerdings, dass die Infektionszahlen seit einigen Wochen auf einem stabilen Niveau bleiben. RED./CH

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