Der Kampf der Direktflug-Anbieter

Rangelei um lukrative Märkte
© Pixabay

Die Fluggesellschaften befinden sich im Kampf um Fluggäste

Die Airline-Industrie wie Corona möglichst schnell hinter sich lassen. Zumindest scheint es so, wenn man betrachtet, wie die Fluggesellschaften ihre Zukunft planen. So setzt sich Ryanair ehrgeizige Wachstumsziele und auch die Lufthansa-Tochter Eurowings baut aus und geht erstmals in Schweden an den Start. Nach der Coronakrise kämpfen Direktflug-Anbieter nun um die Fluggäste in Europa.

Wie die irische Ryanair am Donnerstag anlässlich seiner Hauptversammlung in Dublin mitteilte, will der Billigflieger nach der Coronakrise sich noch stärker ausweiten als bisher bekannt. Im Geschäftsjahr bis Ende März 2026 soll die Zahl der Passagiere von Ryanair und seinen Konzern-Airlines wie Lauda auf mehr als 225 Millionen wachsen. Das sind 25 Millionen mehr als bisher angepeilt und über anderthalb Mal so viele, wie im Geschäftsjahr bis Ende März 2020. Der Ryanair-Chef Michael O’Leary will dort das Flugangebot ausbauen, wo andere Airlines aufgeben mussten oder wo Flotten im Zuge der Coronakrise verkleinert wurden. Laut diesen Plänen sollen bei Ryanair mehr als 5.000 neue Jobs für Piloten, Flugbegleiter und Techniker entstehen.

Unterdessen will sich die Lufthansa-Tochter Eurowings nach Nordeuropa ausdehnen und bis Ende März kommenden Jahres soll eine neue Basis mit zunächst fünf Flugzeugen in Stockholm eröffnet werden. Dies teilte das Unternehmen in Köln mit. Daher suche man zum Start 150 neue Crew-Mitglieder. Mit dem Angebot zu 20 europäischen Sonnenzielen und Hauptstädten will die Lufthansa-Tochter offensichtlich in die Lücke stoßen, die der kriselnde Anbieter Norwegian in Skandinavien offen lässt.

APA/ Red.

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