Deutschlands Tourismus im Coronatief

Mehr als zwei Drittel weniger Übernachtungen im ersten Quartal
© Pixabay

In Deutschlands Beherbergungsbetrieben sind touristische Übernachtungen weiterhin untersagt.

Der Tourismus in Deutschland wurde durch die Corona-Einschränkungen im ersten Quartal 2021 drastisch ausgebremst. In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres kam man auf 22,6 Mio. Übernachtungen. Das sind um 68,8 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Laut dem Statistischen Bundesamt würden vor allem die Gäste aus dem Ausland fehlen. Gerade einmal 2,4 Mio. Übernachtungen von ausländischen Gästen wurden im ersten Quartal verzeichnet. Das entspricht einem Minus von 81,1 Prozentpunkten gegenüber den ersten drei Monaten des vergangenen Jahres. Bei inländischen Gästen kam man auf 20,2 Mio. Übernachtungen. Hier liegt der Wert um 66,2 Prozent unter dem des Vorjahres.

März brachte keinen Lichtblick

Auch im März verbesserte sich die Situation nicht wirklich. Zwar fiel der Rückgang bei den Übernachtungen hier mit knapp 43 Prozent moderater aus als im Jänner und Februar mit jeweils 76 Prozent, doch dies erklärt sich damit, dass Deutschland im März 2020 bereits von der Corona-Krise erfasst war. Schon damals galten Beherbergungsverbote für private Gäste. Das führte dazu, dass die Übernachtungszahlungen schon damals in den Keller rutschten. Verglichen mit dem Jahr vor der Krise bedeuten die 91, Mio. Übernachtungen im März 2021 einen Rückgang um fast drei Viertel. Derzeit sind touristische Übernachtungen in Deutschland verboten. Hotels, Pensionen oder Gasthöfe dürfen seit vergangenem Herbst nur noch Geschäftsreisende aufnehmen. Für viele Betreiber lohnt sich dieser Aufwand offenbar nicht. Von den etwa 52.000 in der Statistik erfassten Beherbergungsbetrieben hatten nach Angaben des Bundesamtes in diesem März nur 30.114 geöffnet.

APA/red

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