Die schwebende Plattform der Kreidefelsen

Start der Bauarbeiten am Königsstuhl
© Pixabay

Die Kreidefelsen auf Rügen sind ein wahrer Touristenmagnet

Der Kreidefelsen auf der Insel Rügen gilt als das Wahrzeichen Norddeutschlands. Bis zu 800.000 Besucher und Besucherinnen wollen die weißen Felsen jedes Jahr bestaunen. Nun haben die Bauarbeiten für die schwebende Aussichtsplattform am Königsstuhl begonnen, wie das Schweriner Wirtschaftsministerium am Montag mitteilte.

Die Plattform soll an einem starken Mast hängen und mehrere Meter über dem Kreidefelsen schweben. Grund für das Projekt ist zum einen der Naturschutz, so soll der 118 Meter hohe Königsstuhl künftig geschont werden, jedoch aber die Aussicht erhalten bleiben. Und zum anderen soll es zum Schutz der Touristen dienen, die immer wieder trotz teilweiser Sperrung im Gebiet des Kreidefelsens wandern gehen. 

Doch das geplante Vorhaben stieß nicht nur auf Zustimmung. So hat die geplante Plattform vor Ort für Zoff gesorgt, weswegen es 2018 zu einem Bürgerentscheid im Ort Sassnitz kam. Nachdem am Montag feierlich der erste Grundstein gelegt wurde, sollen die Bauarbeiten im Sommer 2022 fertiggestellt sein. Die Kosten für das Bauprojekt sollen sich dabei auf sieben Millionen Euro belaufen.

PA/ Red.

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