Drittgrößter Reisekonzern Europas FTI meldet Insolvenz an

Noch nicht begonnene Reisen können nicht oder nur teilweise durchgeführt werden - Auch Zweigstelle in Österreich betroffen
© Adobe Stock

Der deutsche Reisekonzern FTI meldet Insolvenz an. Die FTI Touristik GmbH, Dachgesellschaft der FTI Group des drittgrößten europäischen Reiseveranstalters, stellte am Montag beim Amtsgericht München einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens, teilte das Unternehmen mit. Noch nicht begonnene Reisen würden voraussichtlich ab morgen, Dienstag (4. Juni), nicht mehr oder nur teilweise durchgeführt werden können.

Die Insolvenz trifft auch das Geschäft in Österreich, wo FTI ebenfalls zu den führenden Reiseveranstaltern gehört. “Generell betroffen sind alle bei dem Reiseanbieter FTI Touristik GmbH gebuchten Leistungen. Dies beinhaltet die Marken FTI in Deutschland, Österreich und den Niederlanden, die Marke 5vorFlug in Deutschland, die BigXtra GmbH, sowie die Mietfahrzeugs-Marken DriveFTI und Cars and Camper”, heißt es auf der FTI-Homepage. In Österreich hat der Konzern eine Zweigniederlassung in Linz und ist mit rund 70 Mitarbeitern vertreten.

APA/Red.

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