Easyjet will Fluggäste nicht auf Corona testen

Airline: Testen liegt in Verantwortung der Passagiere.
© Pixabay

Der britische Billigflieger Easyjet will laut „Tagesspiegel“ trotz der Beschlüsse der Bund-Länder-Konferenz in Deutschland Fluggäste nicht selbst auf das Coronavirus testen. Das Testen vor Abflug und bei Ankunft liege in der Verantwortung der Passagiere, berichtete die Zeitung am Dienstag unter Berufung auf eine Erklärung des Unternehmens. Tests seitens der Airline im Zielgebiet seien organisatorisch und medizinisch nicht umsetzbar.

Easyjet-Deutschland-Chef Stephan Erler zeigte sich von den Beschlüssen enttäuscht. „Es gibt noch immer keine bundeseinheitliche Test- und Einreisestrategie, geschweige denn eine europäische Lösung“, sagte er dem „Tagesspiegel“. Easyjet erwarte basierend auf den Beschlüssen „schnellstmöglich eine allgemeingültige, verbindliche Regelung wie grenzüberschreitender Verkehr nach Deutschland aus Risikogebieten, aber auch aus Nicht-Risikoländern erfolgen“ könne.

Die Luftfahrt sei zentral für die europäische Konnektivität und stelle die Mobilität der Menschen zwischen den Mitgliedstaaten sicher, sagte Erler der Zeitung. Die Pandemiebekämpfung bedürfe einer europäischen Koordination. Regierungen europaweit sollten zügig Lösungen umsetzen, „damit nachweislich geimpfte Personen wieder frei reisen können“, sagte Erler.

APA/Red.

 

 

 

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