Ein Extra-ExtraDienst

Am 24. September präsentiert unser Verlag ein 140-Seiten Sonderheft „Quo vadis, ORF?“

Ein Extra-ExtraDienst
ORF/Hans Leitner

Ein ganz besonderes Schmankerl verspricht ExtraDienst-Herausgeber Christian W. Mucha. Angesichts der Tatsache, dass das ExtraDienst-Team mit seinem geheimnisvollen „Telekratius“ derzeit wohl unbestritten die in Sachen „ORF-Zukunft“ bestinformierte Redaktion Österreichs ist, bei der sich gerne die Krone, Heute, Österreich und viele andere redaktionell bedienen, gibt es am 24. September eine Extra-Ausgabe von ExtraDienst.

 

Ein 140 Seiten starkes Heft mit allen Hintergründen zur Weißmann-Wahl, einer Vorstellung aller künftigen Macher, aber auch mit streng gehüteten Geheimnissen in Insiderqualiät.

Dazu Interviews mit dem scheidenden General, dem neuen ORF Zampano und wichtigen Playern, die der größten heimischen Medienorgel ab 2022 ihren Stempel aufdrücken werden.

 

Besonders spannend: in einem sechsseitigen Interview rechnet Noch-General Dr. Alexander Wrabetz mit „seinem“ ORF ab und lässt seine drei Amtsperioden als General und eine vierte als kaufmännischer Direktor Revue passieren.

 

Wrabetz: „Warum soll ich gegen die Neuen, die da kommen, etwas haben? Schließlich habe ich von den 14, die demnächst bestellt werden, (ohne dem Stiftungsrat vorgreifen zu wollen, aber vieles spricht dafür, dass die, die jetzt gehandelt werden, dann auch das Rennen machen) 13 (!) höchst persönlich im ORF aufgebaut und unterstützt. Ich werde mich doch nicht beschweren, wenn jene, die ich für tüchtig halte und denen ich als Generaldirektor unter die Arme gegriffen habe, die Erfolgsleiter weiter emporsteigen.“

 

Und dann erzählt er exklusiv im ExtraDienst Sonderheft, was er für seine Zukunft plant. Wrabetz: „Das größte Spielfilmbudget hat jetzt Netflix mit etwa 14 Mrd. Produktionsvolumen. Zum Vergleich dazu verfügt der ORF über 100 Mio.“

 

Ein Indiz dafür, dass der Generalintendant zum Digitalanbieter wechseln wird? Vieles spricht dafür, wenn Wrabetz verrät, dass er gleich nach seinem Dienstende einen mehrmonatigen Erfahrungsaustausch über die neuesten digitalen Entwicklungen bei diversen großen Playern im Silicon Valley starten will. Zur Horizonterweiterung, um auf den neuesten Stand zu kommen und als Inspiration für die kleinen grauen Zellen. Wrabetz: „Im Prinzip gibt es nur zwei herausragende Orte weltweit, auf denen die digitale Zukunft zelebriert wird. Bei einem von beiden, beim Pearl River Delta (die wirtschaftlich stärkste Region Chinas, in der etwa die Digital-Metropolen Guangzhou, Hongkong oder Shenzen beheimatet sind), wäre es von Vorteil, wenn man chinesisch könnte. Kann ich aber nicht. Doch mein Englisch ist durch die vielen internationalen Kontakte so rund, dass das Silicon Valley natürlich die erste Anlaufstelle sein wird.“

 

ExtraDienst-Verleger Christian W. Mucha zieht aus all dem einen überraschenden Schluss: kann es sein, dass sich das Team, das Weißmann in wenigen Tagen präsentiert, nur unwesentlich von jenem unterscheidet, das Wrabetz aufgestellt hätte?

Mehr darüber lesen Sie täglich immer neu auf www.extradienst.at

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