Ferienhotellerie startet positiv

Die Sommerbuchungen in Wien hingegen lassen auf sich warten.
© Wien Tourismus/Christian Stemper

Die Sommerbuchungen in Wien sind noch den Umständen entsprechend mager.

Die Ferienhotellerie habe über Pfingsten trotz Corona-Vorschriften und kühlen Wetters einen guten Start hingelegt. Nach sechseinhalb Monaten Lockdown ist die Reiselust der Menschen offenbar groß genug, um einiges in Kauf zu nehmen. Auch die Betriebe zeigen Kampfgeist. Seit gut einer Woche dürfen sie wieder Gäste empfangen. „Besser offen als gar nicht“, meint die Branchensprecherin in der Wirtschaftskammer Österreich, Susanne Kraus-Winkler. „Viele Betriebe, die klassische touristische Angebote für den Inlandsmarkt und die Nahmärkte wie Deutschland und die Schweiz haben, waren über Pfingsten zwischen 70 und 100 Prozent ausgelastet“, berichtete die Obfrau des WKÖ-Fachverbands Hotellerie.

In der Wiener Stadthotellerie sei die Situation aber leider nach wie vor „dramatisch“. Laut Kraus-Winkler habe Wien die größten Probleme gehabt, da es keine Auslastung zusammengebracht hat, wohingegen Salzburg, Graz, Linz und Dornbirn von „erfreulichen“ Buchungen berichtet hätten.

 

APA/Red.

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