Flüge von Streiks in Griechenland nicht betroffen

Protest gegen geplante Reform des Arbeitsgesetzes
© Pixabay

Gewerkschaften haben für Donnerstag in Griechenland einen 24-Stunden-Streik ausgerufen. Anlass dazu gab eine geplante Reform des Arbeitsgesetzes. Diese sieht unter anderem eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten vor. So sollen Beschäftigte bis zu 50 statt 40 Stunden Arbeit pro Woche verpflichtet werden können. Die Überstunden sollen dann zu einem späteren Zeitpunkt abgefeiert werden.

Schiffe blieben in den Häfen, der öffentliche Nahverkehr in den Städten Athen und Thessaloniki kam weitgehend zum Erliegen. Nicht betroffen waren hingegen internationale Flüge. Entgegen aller Erwartungen verzichteten die Fluglotsen auf den Protest. Zu den Streiks hatten sowohl Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes als auch des Privatsektors aufgerufen. Meist streikt in Griechenland allerdings nur der öffentliche Dienst, da sich die Beschäftigten nicht um ihre Arbeitsplätze fürchten müssen. Banken, Supermärkte und andere Geschäfte hingegen haben normal geöffnet. Für die Mittagszeit waren in Athen und mehreren anderen Städten Demonstrationen angekündigt. 

APA/red

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