Fluggastrechte bleiben hinten

Airlines sollen während Corona die Rechte von Reisenden erheblich missachtet haben.
@Pixabay

Fluggäste mussten im letzten Jahr einiges an Rechtsbrüchen hinnehmen.

Gestrandete Reisende, eine nie da gewesene Krise des Tourismus, die Fluggastzahlen am Boden: Bevor die Coronapandemie vielen Fluggesellschaften das Genick gebrochen hätte, brachen die Airlines massenhaft die Rechte ihrer Kunden. Das legt ein Bericht des Europäischen Rechnungshofs (EuRH) nahe. Reisende seien bei gestrichenen Flügen rechtswidrig dazu gezwungen worden, Gutscheine statt Rückzahlungen anzunehmen, kritisieren die Rechnungsprüfer in einem veröffentlichten Bericht.

Rund 7.000 Verbindungen seien annulliert worden, Millionen Reisende seien zwischen März 2020 und März 2021 betroffen gewesen. „Zwar wurden alle Hebel in Bewegung gesetzt, um den Fluggesellschaften und Pauschalreiseveranstaltern zu helfen, doch wurde viel zu wenig getan, um die Rechte von Millionen Menschen in der EU zu schützen“, kritisiert Annemie Turtelboom, das für den Bericht zuständige Mitglied des Europäischen Rechnungshofs.

 

APA/Red.

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