Flughafen Wien plant Kurzarbeit für Mitarbeiter

Das Unternehmen hat ein Kosteneinsparungsprogramm vorgelegt.
© Flughafen Wien AG

Umsatz und Gewinn beim Flughafen Wien sind durch die Corona-Krise „schwer“ betroffen (FaktuM berichtete), „die bisherige Guidance kann definitiv nicht erreicht werden“, teilte das Unternehmen am Donnerstagnachmittag (12.3.) mit. Es würden „Notmaßnahmen zur Aufrechterhaltung des Betriebs und Senkung der Kosten“ umgesetzt. Insbesondere werde Kurzarbeit ab 1. April für alle Mitarbeiter vorbereitet.

„Um in dieser Krisenphase das Unternehmen und seine Beschäftigten nachhaltig abzusichern, hat die Flughafen Wien AG ein Kosteneinsparungsprogramm beschlossen, das neben der Reduktion von Sachkosten, dem Abbau von Urlaubstagen und Überstunden, der Möglichkeit von Heimarbeit auch Kurzarbeit für alle 6.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Flughafen Wien AG vorsieht“, hieß es in der Mitteilung. Der Antrag beim Arbeitsmarktservice (AMS) sei heute, Donnerstag, gestellt worden.

Eine neue Prognose sei „aufgrund der Unsicherheit für die weitere Entwicklung aktuell nicht möglich“. Die internationalen Entwicklungen in der Luftfahrt aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus führten derzeit zu starken Passagierrückgängen, „mit weiter fallender Tendenz“. Kürzlich wurden auch die internationalen Flughäfen in unserem Nachbarland Slowakei (Bratislava, Kosice und Popgrad) geschlossen.

Die AUA hat am 11.3. mitgeteilt, bis zu jeden zweiten Flug zu streichen, bei Laudamotion wird bis Ende April jeder dritter Flug abgesagt. Nach dem Einreiseverbot in die USA trifft es als nächstes die Atlantikverbindungen.

APA/red

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