Flughafen Wien prüft Corona-Schnelltests

Ein freiwilliges und kostenloses Angebot an Passagiere von Berlin-Kurs der AUA.
© APA/Helmut Fohringer

Das Ergebnis des Tests gibt es per SMS oder per E-Mail oder nach persönlicher Rückfrage am Schalter.

Austrian Airlines (AUA) haben heute gemeinsam mit dem Flughafen Wien in Schwechat einen Probelauf mit Antigen-Schnelltests gestartet. Das Angebot richtet sich bis 8. November vorerst an Passagiere des Kurses OS 229 nach Berlin. Die Inanspruchnahme ist freiwillig und kostenlos. Einmal mehr wurde betont, dass der Schnelltest den behördlich für einzelne Länder vorgeschriebenen PCR-Test aktuell nicht ersetzt.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie seien auf die Luftfahrt und den Tourismus ganz extrem und auch auf „unkoordinierte Reiseeinschränkungen“ in Europa zurückzuführen, sagte Julian Jäger, Vorstandsdirektor der Flughafen Wien AG. Die nun angebotenen Antigen-Schnelltests sollen „zeigen, wie Reisen funktionieren kann“. Menschen mit hoher Virenlast würden herausgefiltert. Die Schnelltests sollen in den Flughafenprozess integriert werden.

Wichtiger Schritt für mehr Sicherheit

Der für Luftfahrt zuständige Staatssekretär Magnus Brunner (ÖVP) bezeichnete den Probelauf als wichtigen Schritt, der auch das subjektive Sicherheitsgefühl von Passagieren erhöhen werde. Aus dem „Vorreitermodell in Europa“ könnten zudem Erkenntnisse für andere gesellschaftliche Bereiche gewonnen werden. AUA-COO Jens Ritter zeigte sich trotz aller Rückschläge im Zusammenhang mit der Pandemie überzeugt, dass Gesundheitsschutz und Reisefreiheit zu kombinieren seien. Er verwies in Schwechat auf eine IATA-Studie, derzufolge 85 Prozent aller Passagiere getestet werden wollten. Ziel sei es, dass Reisewarnungen zurückgenommen werden, sagte Ritter.

Der Probelauf bis 8. November umfasst neun Berlin-Flüge der AUA. Die Bordkarte mit dem QR-Code ist die Verbindung zur Teststraße. Die Auswertung der Speichelprobe dauert zehn bis 15 Minuten. Das Ergebnis gibt es per SMS oder per E-Mail oder nach persönlicher Rückfrage am Schalter.

APA/red

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