Frankreich – strengere Corona-Regeln im Anmarsch

Regierungsgespräche - neuerlicher Lockdown soll verhindert werden
© Pixabay

2G und Maskenpflicht – Département Moselle schärft nach

In Frankreich greifen vor Beratungen über strengere Corona-Regeln am Wochenende bereits einzelne Verschärfungen – für Wintersportler gilt in den Ski-Stationen seit Samstag die Pflicht zum Nachweis von Impfung, Genesung oder eines negativen Tests mit dem landesweiten Corona-Pass, in Seilbahnen und Warteschlangen greift auch eine Maskenpflicht. Bei einer aktuellen Sieben-Tage-Inzidenz von über 300 greift diese Maßnahme nun, die ab einer Zahl von 200 und mehr vorgeschrieben war. Im östlichen Département Moselle wurde am Samstag außerdem wieder eine Maskenpflicht im Freien eingeführt. Sie gilt in Gemeinden mit mehr als 5.000 Einwohnern von sechs Uhr in der Früh bis Mitternacht. Generell greift die Maskenpflicht außerdem auf Festen, Märkten, Weihnachtsmärkten und in Warteschlangen – das verfügte die Präfektur in Metz.

Weihnachtsmarkt Straßburg – großer Ansturm sorgt für Diskussionen

Seit Freitag gelten für den Weihnachtsmarkt in Straßburg verschärfte Regeln – der Ansturm sorgt weiterhin für Diskussionen, da sich die Corona-Lage im Elsass rapide verschlechtert und Kliniken dort bereits Notfallpläne aktiviert haben. Über den weiteren Kurs in der Corona-Krise wird indes in Paris beratschlagt. Erwartet werden Beschränkungen für Großveranstaltungen wie Fußballspiele und möglicherweise auch Kapazitätsbegrenzungen, etwa in Kinos oder Restaurants – einen erneuten Lockdown, der in Frankreich mit drastischen Ausgangsbeschränkungen verbunden war, will die Regierung verhindern. APA/RED./CH

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