Fraport ordnet Sicherheitstochter neu

Flughafenbetreiber erhofft sich von der Reform mehr Effektivität und Wettbewerbsfähigkeit.
© Fraport AG

Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport AG hat seine Sicherheitstochter „Frasec Fraport Security Services GmbH“ neu geordnet. Das operative Geschäft diverser Kontrollen am Flughafen wurde mit 1. Juli in drei neue Enkeltöchter verlagert, wie am Donnerstag mitgeteilt wurde.

Rund 3.800 der 4.000 Frasec-Beschäftigten sollen künftig in den neuen Einheiten angestellt sein. Diese blieben weiter tarifgebunden, versicherte ein Sprecher. Die übrigen 200 Menschen verbleiben in der GmbH.

Der Konzern erhofft sich von der Reform höhere Effektivität und Wettbewerbsfähigkeit. Zudem gilt der Schritt als Vorbereitung für die neue Ausschreibung der Passagierkontrollen am größten deutschen Flughafen ab dem Jahr 2023. Zu diesem Zeitpunkt übernimmt Fraport von der Bundespolizei die Steuerung der privaten Kontroll-Dienstleister. Eine 100-prozentige Tochter könnte dabei nicht mit Aufträgen bedacht werden, so dass nun ein strategischer Partner gesucht wird.

 

APA/Red.

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