Führungskräfte & Organisationen für Pandemieende

Große Koalition führender Persönlichkeiten fordert Weltgipfel zur Beendigung der COVID-Pandemie
© Pixabay

Gewichtige Stimmen für ein Ende von Covid-19 werden deutlich

„Wir brauchen eine umfassende Antwort auf die aktuelle Krise, damit die Gesundheitssysteme gestärkt und die Bereitschaft für die nächste Pandemie verbessert wird. Wir befinden uns in einem Wettlauf mit der Zeit. Ohne sofortiges Handeln wird es Millionen weitere Infektionen und Todesfälle geben, es könnten neue Varianten entstehen und die Wirkung der Impfstoffe außer Kraft setzen“, heißt es in einer Erklärung einer Koalition von 80 weltweiten Führungskräften sowie 25 Organisationen aus den Bereichen Wirtschaft, Philanthropie, Zivilgesellschaft, Interessenvertretung, Wissenschaft und Gesundheit.

Das Konglomerat besteht aus ehemaligen hochrangigen Regierungsbeamten, ehemaligen Leitern großer multilateraler Organisationen, Experten für öffentliche Gesundheit, Leitern großer Stiftungen und anderen führenden Persönlichkeiten in den Vereinigten Staaten, Großbritannien, Europa und Afrika. Bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen teilnehmend, fordern sie dazu auf, einen weltweiten Gipfel einzuberufen und einen dringenden globalen Aktionsplan aufzustellen, um die Pandemie zu beenden.

14 Milliarden Impfdosen bis Mitte 2022

US-Präsident Joe Biden, Generalsekretär der Vereinten Nationen António Guterres und die Staats- und Regierungschefs der G20 bekommen in einer Erklärung zu lesen, dass die Koalition die Staats- und Regierungschefs der Welt auffordert, im Rahmen der diesjährigen Generalversammlung der Vereinten Nationen einen globalen Gipfel einzuberufen. Sie sollen sich zu Maßnahmen verpflichten, die bis Ende 2021 sieben Milliarden Dosen hochwertiger Impfstoffe und bis Mitte 2022 weitere sieben Milliarden sicherstellen. Zudem gilt es zu gewährleisten, dass jedes Land bis Ende 2021 bereit ist, gerechte Impfprogramme in großem Umfang durchzuführen, und bis Mitte 2022 70 Prozent der Weltbevölkerung zu impfen. Auch ein gleichberechtigter Zugang zu Tests, Behandlungen und anderen bewährten Verfahren gegen COVID-19 sollen Grundvoraussetzung werden. APA/RED./CH

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