Griechenland – Fährverkehr erliegt temporär

Ab Freitag - Seeleute streiken zugunsten einer Lohnerhöhungsforderung
© Pixabay

Griechische Inseln – Fähren sind vielerorts einzige Verbindungsmöglichkeit

Ab Freitag, dem 10.12.2021, müssen Reisende in Griechenland mit erheblichen Problemen im Fährverkehr rechnen. Die bei der Küstenschifffahrt beschäftigten Seeleute haben einen 48-stündigen Streik angekündigt, der um 00.00 Uhr Ortszeit beginnen soll. Dies geschehe, weil die Verhandlungen zwischen der Seeleutegewerkschaft und den Reedern gescheitert seien. Den Angaben nach dürfte in der Ägäis und im Ionischen Meer keine Fähre auslaufen. Die Beschäftigten fordern unter anderem einen neuen Mantelkollektivvertrag mit erheblichen Lohnerhöhungen.

Die Wichtigkeit des Fährverkehrs in Griechenland ist aufgrund der zahlreichen Inseln vergleichbar mit jener der Eisenbahn in anderen Ländern. Fehlende Flughäfen auf den Eilanden machen die Fähren zur Notwendigkeit – sowohl für den Bereich Tourismus als auch für ihre Versorgung mit Lebensmitteln, Treibstoffen und Medikamenten. Wie ein Sprecher der Gewerkschaft der Seeleute (PNO) bereits im griechischen Rundfunk mitteilte, könnte der Streik sogar für unbestimmte Zeit ausgedehnt werden. APA/RED./CH

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