Große Verluste in der Luftfahrt 2020

Österreich verzeichnete im vergangenen Jahr 74 Prozent weniger Passagiere als noch 2019.
©unsplash

Corona setzte der Luftfahrt – wie auch anderen Branchen – im vergangenen Jahr stark zu.

Das EU-Statistikamt Eurostat veröffentlichte eine Statistik zu den Zahlen der Luftfahrtbranche des vergangenen Jahres. Demnach betrug die Gesamtzahl der Flugreisenden in der EU 2020 lediglich 227 Millionen – das entspricht einem Rückgang von 73 Prozent im Vergleich zu 2019. Dabei schnitt Slowenien mit minus 83 Prozent EU-weit am schlechtesten ab, Luxemburg mit minus 67 Prozent noch am besten. Österreich lag im Mittelfeld – hier waren es minus 74 Prozent.

Ein Großteil der Flüge ging ins EU-Ausland, nämlich 45 Prozent. Innerhalb des EU-Gebietes waren es 33 Prozent. Die Gewichtung der Flüge mit Start- und Zielpunkt im selben Land lag bei 22 Prozent. Während der Extra- und Intra-EU-Fluggastverkehr im Vergleich zu 2019 um sechs bzw. ein Prozent geschrumpft ist, konnte der innerstaatliche Verkehr dazugewinnen.

Auch zu den beliebtesten Routen mit dem Wiener Flughafen als Startpunkt gibt es Auskünfte: Am öftesten geflogen ist man nach Frankfurt am Main mit 1.799 Flügen und 160.223 Passagieren. Platz zwei belegt Zürich mit 1.404 Flügen und 129.394 Passagieren. Am dritthäufigsten mit 1.379 Flügen und 125.333 Passagieren wurde Amsterdam/Schipol angeflogen.

Wie die Zahlen für 2021 aussehen, wird sich dann vermutlich Ende 2022 zeigen. Man rechnet aber damit, dass die Statistik zumindest wieder ein bisschen steigt.

APA/Red.

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