Hoteliers zeigen sich zuversichtlich

Bei einem Kongress in Linz versammelten sich 1.600 Betriebe der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV).
@Paul Gruber

Tourismusministerin Elisabeth Köstinger sieht der kommenden Sommersaison positiv entgegen.

Rundum zeigten die geladenen Referenten Optimismus, wiesen aber auch auf die künftigen Herausforderungen der Branche hin. ÖHV-Präsidentin Michaela Reitterer deponierte bei dieser Gelegenheit Forderungen an die Politik. Arbeitsminister Martin Kocher verwies nach negativen Effekten durch die Corona-Pandemie auf eine nunmehr stark steigende Zahl an offenen Stellen im Tourismus. Man könne mit einer positiven Entwicklung rechnen. Die geförderte Kurzarbeit werde aber in zwei Modellen auch weiterhin angeboten.

Tourismusministerin Elisabeth Köstinger und der oberösterreichische Tourismuslandesrat Markus Achleitner machten beim Kongress Stimmung für die Sommersaison. Seit der Fahrplan für Lockerungen fixiert und bekannt gegeben worden sei, gingen die Buchungen in der Ferienhotellerie „durch die Decke“, berichtete die Ministerin.

Weniger erfreuliche Zahlen

Der ÖHV-Generalsekretär Markus Gratzer zog eine unerfreuliche Tourismusbilanz: Einnahmenausfall von 23,4 Mrd. Euro im Gesamtreiseverkehr. Dem stünden 2,8 Mrd. Euro an Wirtschaftshilfen und 1,5 Mrd. Euro Kurzarbeit für Beherbergung und Gastronomie gegenüber. „Da fehlen 19 Mrd. Euro“. Der durchschnittliche Umsatzverlust betrage 3,3 Mio. je Betrieb. Es gebe aber ein starkes Stadt-Land-Gefälle: In Wien sei er mit 7,4 Mio. Euro mehr als doppelt so hoch.

 

APA/Red.

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