Hotellerie und Gastro fordern Öffnung

Die burgenländische Tourismuswirtschaft fordert ein Lockdown-Ende, so dass Betreibe wieder öffnen können
©Unsplash

In der Hotel- und Gastronomiebranche herrscht Ungeduld. Die Vertreter wollen wieder öffnen

„Wir wollen nur eines: Öffnen, wie es die Bundesregierung zugesagt hat“, so die Obleute der Fachgruppen Hotellerie, Gastronomie und Freizeit- und Sportbetriebe in der Wirtschaftskammer Burgenland. Auch in Kärnten werden die Rufe nach einer Öffnung lauter. „Der angekündigte Fahrplan muss jedenfalls eingehalten werden“, fordert Josef Petritsch, Obmann der Wirtschaftskammer-Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft Kärnten. In ganz Österreich fordert die Gastro-, Hotel- und Tourismus- Branche die von der Regierung zugesagte Öffnung ab 13. Dezember.

Gäste und Mitarbeiter wollen zurück

Durch den Lockdown verzeichneten die Betrieb große Verluste. Nun wird auf das baldige Lockdown-Ende gehofft. Die Wiederöffnung benötigt einiges an Vorbereitungen, wie Wareneinkäufe und Vorlaufzeit für den Personaleinsatz. So wird Sicherheit gefordert, um nicht umsonst Vorbereitungen zu treffen. „Unseren Betrieben muss vor allem jetzt Planungssicherheit gewährleistet werden. Versprochene Maßnahmen müssen eingehalten werden, sonst wird der volkswirtschaftliche Schaden immer größer“, so Petritsch. Auch der burgenländische Wirte-Sprecher Matthias Mirth sieht eine Dringlichkeit für ein Wiederaufsperren für Gäste und Mitarbeiter. „Die Menschen brauchen das Gasthaus nicht nur zum Essen und Trinken, das Wirtshaus ist auch ein Kommunikationstreffpunkt, die Menschen wollen wieder Gesichter sehen, miteinander reden und lachen“, so Mirth. Auch die Kurzarbeit führt zu Herausforderungen. Die Mitarbeiter wollen nicht mehr in Kurzarbeit, sondern wieder normal arbeiten, laut dem Sprecher.

Drohender Kollaps

Die Branchenvertreter warnen vor einem drohenden Schaden für Österreich. Es gäbe eine Menge an Stornierungen bis in das neue Jahr hinein und kaum Neubuchungen. So sind nicht nur Saisonbetriebe, sondern auch Ganzjahresbetriebe betroffen. Täler leben vom Tourismus, einzelnen Regionen droht der Kollaps.

PA/Red

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