Italien will Hochgeschwindigkeitsnetz ausdehnen

Bahnnetzgesellschaft mit Machbarkeitsstudie beauftragt
© Sammarco Bartolomeo

Italien denkt an Bahn-Hochgeschwindigkeitsstrecke entlang der Adria. So hat die Regierung der Bahnnetzgesellschaft RFI eine Machbarkeitsstudie für eine Hochgeschwindigkeitsstrecke entlang der Adria gegeben. Davon sollten vor allem die infrastrukturmäßig benachteiligten süditalienischen Regionen profitieren, sagte Vize-Verkehrsministerin Teresa Bellanova laut Medienberichten vom Freitag.

Ein vorrangiges Ziel der italienischen Regierung sei es, die Qualität der Infrastruktur in Süditalien zu erweitern, so Bellanova. Italien will die Gelder des EU-Wiederaufbauprogramms „Recovery Plan“ zur Förderung großer Infrastrukturprojekte nutzen. Ein Teil davon wird für die Modernisierung des Bahnnetzes verwendet. Konkret sollen dem Bahnsystem in den nächsten Jahren 25 Mrd. Euro zufließen.

Investiert wird nicht nur in Hochgeschwindigkeit, sondern auch in Regionalverbindungen. Vorgesehen ist außerdem die Umgestaltung von 48 Bahnhöfen. Dank der Investitionen im Bahnbereich sollen 20.000 neue Jobs entstehen. De facto sind die Staatsbahnen der größte Investor Italiens.

 

APA/Red.

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