Italienischer Regierungschef für Impfpflicht

Die italienische Regierung will den Grünen Pass zum Nachweis von Covid-Impfungen in Italien künftig noch stärker einsetzen.
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Die Wirtschaft in Italien wachse besser als erwartet.

Der italienische Premier Mario Draghi ist für die Einführung der Impfpflicht in seinem Land, sollten die europäische und die italienische Arzneibehörde das Grüne Licht dazu geben. Außerdem werde es zu einer dritten Dosis kommen, von der in einer ersten Phase die älteren und gebrechlicheren Italiener profitieren sollen, sagte Draghi bei einer Pressekonferenz in Rom. Auch Migranten, die in Italien nach Seefahrten über das Mittelmeer eintreffen, sollen immunisiert werden. Seit Mittwoch muss der Grüne Pass bei Reisen in Hochgeschwindigkeitszügen, Flugreisen, auf Fähren und bei längeren Busfahrten verbindlich mitgeführt werden.

Die Regierung hatte sich wegen der gestiegenen Corona-Infektionszahlen Anfang August auf weitere Regeln geeinigt. Zunächst führte sie die Grüner-Pass-Pflicht für Restaurantgäste ein, die innen am Tisch sitzen wollen. Im Vorfeld der nun geltenden Regeln hatten landesweit Impf- und Grüner-Pass-Gegner teils heftig dagegen demonstriert. Draghi rief am Donnerstag erneut alle Italiener dazu auf, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen, und bekundete „Solidarität“ mit Ministern und Virologen, die ins Visier von Gegnern des Grünen Passes geraten ist.

 

APA/Red.

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