Italiens Staatsbahn exportiert nach Frankreich

FS gründet eine Tochtergesellschaft in Frankreich und will künftig ihre Speed-Züge auf der Strecke Mailand-Turin-Lyon-Paris einsetzen.
©pixabay

Auch nach Spanien haben die FS bereits exportiert.

Die italienischen Staatsbahnen FS (Ferrovie dello Stato) will künftig ihre Verbindungen nach Frankreich ausbauen und hat dafür die neue Tochter-Bahngesellschaft Trenitalia France gegründet, wie die Mailänder Wirtschaftszeitung „Sole 24 Ore“ berichtete. Noch in diesem Jahr sollen fünf Hochgeschwindigkeitszüge des Typs „Frecciarossa 1000“ in Frankreich unterwegs sein. Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 360 Stundenkilometern werden Personen auf der Strecke zwischen Mailand und Paris, mit Zwischenstops in Turin und Lyon, transportiert.

Auch nach Spanien haben die FS bereits exportiert. In einem Wert von ca. 800 Millionen Euro werden 23 Hochgeschwindigkeitszüge, die von den Konzernen Bombardier Transportation und Hitachi Rail gebaut wurden, nach Spanien geliefert. Zudem hat die spanische Infrastrukturbehörde den Staatsbahnen Italiens aufgetragen, sich ab Jänner kommenden Jahres um den Ausbau des Angebots auf vier weiteren Strecken zu kümmern. Konkret geht es dabei um Madrid-Barcelona, Madrid-Valencia, Alicante-Madrid und Malaga-Sevilla. Diese sollen von der FS in Zusammenarbeit mit der spanischen Regionalfluggesellschaft Air Nostrum betrieben werden.

APA/Red.

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