Italiens Touristiker beklagen Einreise-Choas

Uneinheitliche Quarantänebestimmungen bremsen die Branche
© Pixabay

Italiens Touristikbranche beklagt Chaos bei den Einreiseregeln nach Italien. Der Neustart würde dadurch gebremst werden. Nur wenig Touristen aus den USA seien bisher eingetroffen. Für Besucher aus Russland und anderen Ländern aus der ehemaligen Sowjetunion habe Italien im Gegensatz zu den anderen EU-Ländern eine Quarantänepflicht eingeführt. Laut dem Präsident des Hotelierverbands Federalberghi Bernabo Bocca wären das alles Hürden beim Neustart.

Der Tourismus in Italien komme nur schleppend voran. Die Hotels seien nicht ausgelastet. Bocca rief Urlauber dazu auf, Italiens Kulturstädte zu besuchen, die von der Wirtschaftskrise besonders stark betroffen seien. Im vergangenen Jahr habe der Tourismussektor in den Kulturstädten 80 Prozent ihrer Einnahmen verloren. Die Badeortschaften hingegen nur zehn Prozent. Grund dafür war, dass die Sommersaison im vergangenen Jahr gerettet werden konnte. Italien hofft aufgrund einer Verlängerung der Tourismussaison und der voranschreitenden Impfkampagne darauf, dass man mindestens ein Drittel der 27 Mrd. Euro, die der Sektor aufgrund der Pandemie verloren hat, zurückzugewinnen könne. Italiens Tourismusminister Massimo Garavaglia ist überzeugt, dass der Besucherstrom nach Italien diesen Sommer wieder stark wachsen wird. Der Fremdenverkehr ist für Italiens Wirtschaft ein wesentlicher Sektor. Vor Ausbruch der Pandemie im Februar 2020 machte er 13 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) aus.

APA/red

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