Jesolo umwirbt Österreicher

Saisonstart wenig überraschend besser als im Vorjahr
© Pixabay

Jesolo, einer der bei Österreichern beliebten Adria-Ferienorte in Oberitalien, meldet einen positiven Sommerstart. Die Hotels der Badeortschaft meldeten für Juli einen Zuwachs bei den Zimmerbuchungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Laut dem lokalen Hotelierverband AJA waren 21,6 Prozent aller Urlauber in Jesolo im Zeitraum zwischen dem 15. Mai und dem 30. Juni Österreicher.

„Die Situation ist zufriedenstellend, wir müssen jedoch vorsichtig sein. Eine restriktive Maßnahme oder eine Entscheidung unserer Regierung oder anderer Länder genügen, um diesen positiven Trend zu gefährden“, erklärte AJA-Chef Alberto Maschio. Andererseits könne auch Normalität einkehren, es gebe auch die Hoffnung auf einen ausgebuchten Badeort. Besonders bemüht wird sich um Gäste aus Österreich. Dies ist vor allem der Kaufkraft geschuldet.

Gute Beziehungen

„Österreichische und deutsche Urlauber haben im Durchschnitt eine um 20 Prozent höhere Kaufkraft als die Italiener. Zum Glück haben uns österreichische Touristen in den Zeiten der Pandemie nicht den Rücken gekehrt. Viele unserer österreichischen Gäste urlauben schon seit Jahren hier und sind zu Freunden geworden. Die Beziehung zwischen Österreich und Italien ist viel mehr als nur geografische Nähe“, sagte Maschio.

Hotels in Jesolo fordern von Besuchern keinen grünen Pass. Es wird getestet und den Urlaubern dabei geholfen. Es gehe darum, den Aufenthalt und die Teilnahme an Konferenzen in Venedig und Umgebung zu erleichtern.

APA/red

 

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