Kammer bewirbt mit Ministerin „Urlaub am Bauernhof“

Köstinger verspricht normalen Sommerurlaub: "Ab 1.7. werden auch noch die letzten Einschränkungen fallen"
© Pixabay

Im Schnitt erwirtschaften die Betriebe ein Drittel des Hofeinkommens mit dem Betriebszweig Urlaub am Bauernhof

Die Landwirtschaftskammer bewirbt mit der für Landwirtschaft zuständigen Ministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) „Urlaub am Bauernhof„. Diese Tourismusform biete Tradition und authentische, ursprüngliche Erlebnisse. Nach dem Coronaeinbruch 2020 sei die Buchungslage für den heurigen Sommer schon jetzt sehr erfreulich. Obwohl der Appell des vergangenes Jahres, Urlaub im eigenen Land zu machen, gewirkt habe, sank die Zahl der Nächtigungen auf Bauernhöfen um rund ein Fünftel.

Wichtige Einnahmequelle für Bauern

„Die vergangenen Monate waren für den österreichischen Tourismus extrem schwierig. Auch die „Urlaub am Bauernhof“-Betriebe waren besonders stark betroffen. Wir alle können unsere kleinen, familiengeführten Betriebe aber unterstützen, indem sich möglichst viele für Urlaub am Bauernhof entscheiden“, erklärte Köstinger, die Normalität für Juli verspricht. „Ab 1.7. werden auch noch die letzten Einschränkungen fallen“, wird sie in Unterlagen zu einer Pressekonferenz am Montag zitiert. „Mit den 3Gs kommen wir zum vierten G, das ist der Genuss“, so Ministerin.

Pro Jahr werden rund zwei Millionen Gäste auf bäuerlichen Betrieben beherbergt, davon rund 500.000 Kinder. 2.178 Betriebe mit insgesamt 26.584 Gästebetten sind Mitglied in einem der acht Urlaub am Bauernhof-Landesverbände. Im Schnitt erwirtschaften die Betriebe ein Drittel des Hofeinkommens mit dem Betriebszweig Urlaub am Bauernhof.

APA/red

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