Kreuzfahrtschiffe in Spanien länger verboten

Trotz Öffnung für den Tourismus will das Urlaubsland das Anlegen erst nach der Krise erlauben.
© Pixabay

Großes Kreuzfahrtschiff

Die spanische Regierung verlängert das Einreiseverbot für Kreuzfahrttouristen. Wie aus einem entsprechenden Gesetzblatt hervorgeht, soll das Anlegen der Touristenschiffe erst nach der Coronakrise wieder erlaubt werden. Mit der Maßnahme soll eine weitere Ausbreitung des Coronavirus verhindert werden.

Die spanische Regierung öffnet derzeit das Land wieder für Touristen, die im Hotel übernachten. Spanien erzielt gut zwölf Prozent seiner Wirtschaftsleistung mit Urlaubern.

Spanische Fluglinie verkleinert ihre Flotte

Die spanische Fluggesellschaft Iberia will wegen der nachlassenden Reiselust im Zuge der Corona-Pandemie ihre Flotte verkleinern. „Wir werden weniger Flugzeuge, weniger Flüge und weniger Ziele haben“, sagte Iberia-Chef Luis Gallego der Zeitung „El Pais“.

Iberia, die wie die insolvente österreichischen Airline Level zum britisch-spanischen Luftfahrtkonzern IAG gehört, werde 17 Flugzeuge vom Typ Airbus A340-600 aus ihrer Flotte nehmen, kündigte Gallego an, der im September den Vorsitz bei IAG übernehmen wird. Der Manager geht nicht davon aus, dass die Nachfrage in der Luftfahrtindustrie vor 2023 oder 2024 wieder das Niveau von 2019 erreichen werde.

APA/red

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