Luftfahrtzulieferer FACC baut 700 Stellen ab

Laut CEO "schmerzhafter Eingriff" unvermeidbar.
© FACC

Der Luftfahrtzulieferer FACC mit Sitz in Ried im Innkreis hat am Freitag, den 18. September, der Belegschaft mitgeteilt, dass 700 Mitarbeiter das Unternehmen „wegen der angespannten Wirtschaftslage“ verlassen müssen. Die Belegschaft wird von derzeit 3.400 auf 2.700 reduziert. CEO Robert Machtlinger und die Gewerkschaften GPA-djp und GBH stellten einen Sozialplan vor.

Machtlinger rechnet damit, dass es vier bis fünf Jahre dauern werde, bis das Vor-Covid-19-Niveau wieder erreicht sein werde. FACC habe auf die reduzierte Nachfrage reagieren müssen, begründete er den Stellenabbau: „Uns ist bewusst, dass dieser Eingriff für alle betroffenen Kolleginnen und Kollegen aber auch für das Unternehmen schmerzhaft ist.“ Noch bis 28. September gilt bei FACC Kurzarbeit.

 

APA/Red

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