Lufthansa strebt Kapitalerhöhung an

Der Betrag soll sich auf mindestens 3 Milliarden Euro belaufen.
© Lufthansa / Oliver Roesler

Die Luftfahrt in Europa erholt sich angesichts des mühsamen Kampfes gegen die Pandemie nur langsam vom Corona-Schock.

Der deutsche Konzern bevorzuge eine große statt mehrerer kleiner Kapitalerhöhungen. Deutsche Bank und Bank of America fühlten für die Lufthansa bei institutionellen Investoren vor, inwiefern sie bereit seien, sich an der Kapitalerhöhung zu beteiligen.

Die Lufthansa-Aktionäre sollen vergangene Woche einen Rahmen zur Ausgabe neuer Aktien im Volumen von bis zu 5,5 Milliarden Euro genehmigt haben. Die Airline hatte erklärt, die Kapitalerhöhung werde nicht so hoch ausfallen. Die 5,5 Milliarden Euro seien nur eine technische Zahl, die dem Volumen der von Deutschland gestellten stillen Beteiligungen entsprechen. Insgesamt rettete der Wirtschaftsstabilisierungsfonds des Bundes die Airline-Gruppe mit 6,8 Milliarden Euro vor einer Insolvenz. Von Österreich, Belgien und der Schweiz flossen weitere gut zwei Milliarden Euro.

 

APA/Red.

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