Malta protestiert gegen britische Reiseregeln

Maltesischer Tourismussektor wirft London Protektionismus vor
© Pixabay

Malta kritisiert die Entscheidung Großbritanniens, die Insel nicht auf die „grüne Liste“ zu setzten

Der maltesische Tourismussektor protestiert gegen die britische Regierung, die weiterhin den Tourismus zu europäischen Reisezielen und insbesondere zu Malta blockiert. In einer offiziellen Mitteilung beschuldigte der maltesische Touristikerverband MHRA die britische Regierung „protektionistische politische Entscheidungen“ zu treffen. Obwohl Malta den höchsten Prozentsatz an geimpften Menschen und die niedrigste Infektionsrate in Europa vorweist, wurde man von Großbritannien nicht auf die sogenannte „grüne Liste“ gesetzt. Malta hat nach Angaben seines Gesundheitsministeriums als erstes EU-Land 70 Prozent seiner erwachsenen Bevölkerung mit mindestens einer Dosis gegen Covid-19 geimpft. Auch die Zahl an Neuinfektionen sank in den letzten Monaten stark. Ab dem 1. Juli will die Regierung bei weiter niedrigen Corona-Fallzahlen die Regeln zum Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen lockern. Durchgeimpfte Menschen sollen dann den Schutz nicht mehr tragen müssen, wenn sie zum Beispiel alleine draußen unterwegs sind.

APA/red

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