Maßnahmen im Osten werden verschärft

Wien schließt zusätzliche Verschärfungen nicht aus.
© Pixabay

Mit der zunehmenden Belastung der Intensivstationen wurden nun schärfere Maßnahmen im Osten beschlossen. Nach vorläufigen Informationen sollen die Schulferien um eine Woche verlängert werden. Bzw. soll ins Distance Learning übergegangen werden. Für den Handel kommt eine Art „Osterruhe“. Von Gründonnerstag bis Dienstag nach Ostern sollen die Geschäfte geschlossen werden.  Produkte des täglichen Bedarfs dürfen offenhalten.

Betriebliche Testungen sollen auf möglichst einmal wöchentlich ausgeweitet werden. Die Einreise soll verschärft werden. Bei Einpendlern soll die Test-Gültigkeit stark verkürzt werden. Derzeit ist das eine Woche. Zudem ist geplant, die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske – die im Handel, in Öffis oder auch in Amtsgebäude jetzt bereits gilt – generell auf Innenräume auszudehnen.

Dem Vernehmen nach hätte sich Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) wie auch Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) noch schärfere Maßnahmen wie einen längeren Lockdown vorstellen können. Vor allem Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) soll da aber gebremst haben.

Auch wenn es bei den Gesprächen Ärger gegeben hatte, vor allem Minister Anschober wurde kritisiert, sah man die Verhandlung konstruktiv. Eine enge Zusammenarbeit scheint auch wichtig, denn Experten schilderten beim „Ost-Gipfel“ die Situation an den Wiener Spitälern als „äußerst kritisch“. Im Wiener Rathaus wurde am Mittwoch auch nicht ausgeschlossen, in einem zweiten Schritt die Maßnahmen zumindest in der Bundeshauptstadt zu verschärfen. Das soll überlegt werden, wenn die Infektionen weiter ansteigen.

Wie die Maßnahmen nun im Detail aussehen, soll offiziell erst am Abend verkündet werden.

 

APA/red

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