Milliardenverlust bei Lufthansa

Alle Fluggesellschaften mit Verlusten, Frachtsparte fliegt Rekordgewinn ein
© Lufthansa, Oliver Roesler

Die anhaltende Coronakrise im Luftverkehr hat die Bilanz des deutschen AUA-Mutterkonzerns Lufthansa im ersten Quartal erneut tiefrot gefärbt. Von Jänner bis März 2021 schrieb der Konzern unter dem Strich einen Verlust von einer Milliarde Euro, bei einem Umsatzeinbruch um 60 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal auf 2,56 Mrd. Euro. Den Verlust im Tagesgeschäft (bereinigtes EBIT) konnte der Airlinekonzern von 1,2 auf 1,1 Milliarden Euro reduzieren.

Allerdings zieht sich die Erholung des Flugverkehrs in der Krise weiter hin. Konzernchef Carsten Spohr rechnet zwar weiterhin mit einer scharf ansteigenden Nachfrage ab dem Sommer. Dennoch traut sich Lufthansa für das Gesamtjahr nur noch eine Verkehrsleistung von 40 Prozent zu. Die Prognose von bis zu 50 Prozent wurde gekappt.

Während alle Airlines der Lufthansa-Gruppe im Auftaktquartal 2021 Verluste einfliegen, erzielte der Konzern im Frachtgeschäft erneut einen Rekordgewinn, da die Frachtpreise bei knappem Angebot hoch sind. Die Lufthansa Cargo verdiente operativ 314 Millionen Euro. Auch die Wartungssparte Lufthansa Technik schrieb schwarze Zahlen mit 60 Millionen Euro Betriebsgewinn.

 

APA/Red.

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