Nachtgastro fordert Unterstützungspaket

Mit klarem Ja zu 2G+ fordert Branche Hilfen und Planungssicherheit
© Alexander Popov

Diskrepanzen & Widersprüche innerhalb der Regierung verunsichern Gastronominnen & Gastronomen

Die Vereinigung der Gastronominen und Gastronomen fordert einen raschen „runden Tisch“ mit den Verantwortlichen und ruft angesichts womöglich drohender nächtlicher Corona-Ausgangssperren nach einem eigenen Unterstützungspaket für ihre Branche. Durch die angekündigte Wiener „2G-Plus“-Regel – sprich einer Zutrittsbeschränkung für geimpfte, genesene und PCR-getestete Personen – wird ein Rückgang der Gäste um 30 bis 40 Prozent registriert. „Man müsste ein eigenes Unterstützungspaket für die Nachtgastronomie schnüren, um sie am Leben zu halten“, folgert Branchensprecher Stefan Ratzenberger. Ein Umsatzersatz sollte sich an den Vergleichszahlen von 2019 orientieren, bei jenen, die erst Anfang 2020 aufgemacht hätten, an den heurigen Umsätzen von Juli bis Oktober.

Ruf nach Steuersenkungen & Hilfspaketen

Eine Reduktion der Umsatzsteuer auf 5 Prozent, von der im Sommer 2020 die Tagesgastronomie profitiert hat, solle für die Nachtgastronomie bis Ende 2022 verlängert werden. „Das würde die Branche beruhigen“, so Ratzenberger. Die Unternehmen der Nachtgastronomie bräuchten „eine Planbarkeit und Perspektive“, das sei „das Um und Auf“. Die Diskrepanz zwischen Gesundheitsminiser Mückstein, der über eine nächtliche Ausgangssperre reden wolle, und Kanzler Schallenberg, der ein Nachschärfen bei der Nachtgastronomie ausschließt, sei verwirrend. „Wir brauchen klare Ansagen“, fordert der Branchensprecher. Und weiters: „So schnell wie möglich sollte ein runder Tisch einberufen werden.“ APA/RED./CH
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