Neue Sicherheitsvorkehrungen bei Air France

Die Fluglinie verweigert Passagieren mit mehr als 38 Grad Körpertemperatur das Boarding.
© Pixabay

Airbus A 319 der Air France

Passagiere der Air France müssen sich ab Montag (11.5.) auf umfassende Sicherheitsvorkehrungen wegen des Coronavirus einstellen. Die französische Fluggesellschaft führt schrittweise Fiebermessungen vor dem Start jedes Fluges ein, teilte das Unternehmen am Samstag (9.5.) mit. Wie im gesamten öffentlichen Verkehr müssten Fluggäste zudem einen Mundschutz tragen. 

Die „systematischen“ Fiebermessungen würden über kontaktlose Infrarot-Thermometer erfolgen, erklärte das Unternehmen. Passagieren mit einer höheren Körpertemperatur als 38 Grad könne demnach das Boarding verweigert werden. Ihr Flugticket werde dann kostenlos auf einen späteren Zeitpunkt umgebucht.

Masken müssten ab 11. Mai sowohl von Passagieren als auch vom Bord- und Flughafenpersonal getragen werden, erklärte Air France weiter. Man werde sich überdies bemühen, die Fluggäste so weit wie möglich voneinander entfernt zu platzieren. In Frankreich gilt im gesamten öffentlichen Verkehr eine Maskenpflicht.

Air France kündigte an, die Flugzeuge würden gründlich desinfiziert, auf Inlands- sowie auf Kurzstreckenflügen innerhalb Europas würden zudem keine Getränke serviert. Zudem verwies die Airline darauf, dass die Maschinen mit speziellen Viren-Filtern ausgestattet seien, wie sie auch in OP-Sälen eingesetzt würden.

APA/red

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