Neues Kreuzfahrtterminal im Hafen Miami

Inventionen in Höhe von 350 Millionen Euro
© Pixabay

Das Kreuzfahrtunternehmen MSC und die in Triest beheimatete Reederei Fincantieri haben einen Vertrag für den Bau eines neuen großen Kreuzfahrtterminals im Hafen von Miami abgeschlossen. Geplant sind Investitionen in Höhe von rund 350 Millionen Euro. Dabei soll der Terminal zum Drehkreuz der Kreuzfahrtindustrie für Nordamerika und die Karibik werden und bis 2023 fertig gebaut sein. 

Die Struktur soll aus einem Zentralkörper bestehen, in dem mit einem Transit von bis zu 36.000 Reisenden pro Tag gleichzeitig drei Schiffe der neusten Generation untergebracht werden können. Der neue Terminal soll dann in der Lage sein, die größten und umweltfreundlichsten Kreuzfahrtschiffe der MSC Cruises- Flotte aufzunehmen. Darunter auch das Flaggschiff MSC Seashore, das kurz vor der Fertigstellung steht. Das Projekt sieht vor, dass MSC zwei Docks von insgesamt 750 Metern Länge baut. „MSC hat die Absicht, in den kommenden Jahren die Kreuzfahrtsparte in der Karibik und in der gesamten Region auszubauen“, so Pierfrancesco Vago, Executive Chairman des Geschäftsbereichs Kreuzfahrten der MSC-Gruppe. Miami sei zweifellos das Zentrum des weltweiten Kreuzfahrttourismus, sowie ein Knotenpunkt für den gesamten karibischen Raum

Neben den Einrichtungen für die Passagierabfertigung wird der neue Terminal auch Büroflächen, ein Parkhaus für mindestens 2.400 Fahrzeuge und eine neue Straßenanbindung umfassen. Darüber hinaus umfasst das Projekt auch den Bau der zugehörigen Küsteninfrastruktur, einschließlich Wasserversorgungsstationen.

APA/ Red.

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