Niederländer besorgt wegen 2G

In den Niederlanden kann noch keine Booster Impfung geholt werden, weshalb die Urlauber um den Skiurlaub in Österreich bangen
©ROBIN UTRECHT / AFP / picturedesk.com

Gesundheitsminister Hugo de Jonge kritisiert die 2G Regel in Österreich

Die Einführung der 2G-Regel für Hotels, Gastronomie und Seilbahnen in Österreich sorgte für viel Sorge und Unruhe. So auch in den Niederlanden. Denn Österreich ist ein beliebtes Winterurlaubsland bei den Niederländern. In dem Beneluxstaat wird jedoch noch keine Auffrischungsimpfung, also ein zweiter bzw. dritter Stich je nach Impfstoff, angeboten, was aber Voraussetzung in Österreich ist.

Die 2G-Regel in Österreich besagt, dass nur genese oder geimpfte Personen Zutritt zu öffentlichen Freizeitaktivitäten haben. Anerkannt ist die Impfung mit den beiden Impfstoffen Moderna und BioNTech/Pfizer neun Monate nach dem Zweitstich, danach braucht man für eine vollständige Immunisierung eine Drittimpfung. Bei dem ursprünglich als Einmal-Impfstoff gedachten Janssen-Vakzin von Johnson & Johnson muss bis 2. Jänner ein zweiter Stich mit einem der mRNA-Impfstoffen vorgewiesen werden.

Der Janssen Impfstoff wurde in den Niederlanden vor allem bei jungen Menschen verwendet. Fast 850 000 Personen sind damit geimpft. Über einen möglichen 2.Stich in den Niederlanden ist noch nichts bekannt. So können niederländische Urlauber zurzeit nach Österreich einreisen, jedoch den Skiurlaub nicht wahrnehmen. Gesundheitsminister Hugo de Jonge spricht sich gegen die Regelung aus, denn die Anforderungen für eine Vollimmunisierung in den beiden Ländern sei zu verschieden. So fordert de Jonge, dass EU Staaten keine eigenen Anforderungen stellen dürfen, so lange keine Auffrischungsimpfung von der Europäischen Arzneimittelagentur EMA empfohlen wird.

APA/Red

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