ÖBB mit Finanzeinbußen im Coronajahr 2020

Das operative Ergebnis (EBT) sank auf 59 Mio. Euro.
© ÖBB/Christopher Seif

Für die ÖBB war das Coronajahr 2020 eine große Herausforderung.

Nachdem im Vorjahr (2019) noch 477 Mio. Passagiere die Dienste der ÖBB in Anspruch nahmen, waren es 2020 nur mehr 287 Mio. Das führte dazu, dass der Umsatz um 322 Mio. Euro einbrach. Dass die ÖBB 2020 schwarze Zahlen schreiben konnte, verdankte man eigenen Einsparungen und der Hilfe vom Staat mit rund 200 Mio. Euro. Von der staatlichen Unterstützung kamen 90,6 Mio. Euro, 60 Mio. Euro aus der der Schienenmautsenkung (IBE), knapp 25,6 Mio. Euro aus der Kurzarbeit und 13,9 Mio. aus der Einzelwagen- und Rola-Förderung sowie 7,2 Mio. Ansprüche aus dem Epidemiegesetz. Aus eigener Kraft habe die ÖBB mit einem Sparpaket und übrigen Effekten 378 Mio. Euro zum Ergebnis beigetragen. Dadurch konnte der coronabedingte Einbruch von 696 Mio. Ero ausgeglichen werden.

Rückgang im Personenverkehr

Ab März 2020 gingen die Passagierzahlen massiv zurück. Alleine im April um 82 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Güterverkehr erholte sich nach dem starken Einbruch im ersten Lockdown im vierten Quartal wieder. Im April musste man ein Minus von 22 Prozent hinnehmen. Dann ging es schrittweise aufwärts. Im November konnte man erstmals wieder ein Plus von 8 Prozent erreichen.

APA/red

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