ÖHV fordert Sicherheitsnetz für Arbeitgeber

Im Tourismus wirkt sich die vermehrte Rotfärbung der Corona-Landkarte stark aus.
© ÖHV/Zsolt Marton

ÖHV-Präsidentin Michaela Reitterer

Österreichs Touristiker haben angesichts der stark steigenden Fallzahlen Sorgenfalten. Maßnahmen, 2G, rote Landkarten und Reisewarnungen sind eine unmittelbare Bedrohung für mögliche Winterbuchungen.

ÖHV-Präsidentin Michaela Reitterer verweist darauf, dass die Branche vergleichsweise sicher ist. „Keine Branche steht so im Fokus der Aufmerksamkeit wie wir, doch es gibt bei uns keine Cluster.“ Die AGES führe nur ein Prozent der Infektionen auf Hotels und Gastronomie zurück. Da die Hotels ihre Auflagen auch vorbildlich erfüllen, fordert Reitterer dazu auf, die Branche nicht für die Cluster anderer büßen zu lassen.

„Bis die Impfquote steigt und die Corona-Landkarte wieder gelber und grüner wird, brauchen wir ein Auffangnetz für die Arbeitgeber und Hunderttausende Arbeitsplätze“, so Reitterer. Die Präsidentin wünscht sich Update der Entschädigungsinstrumente des Vorjahrs und die Verlängerung des reduzierten USt-Satzes. „Die Krise mag für einige Wirtschaftszweige vorbei sein, für den Tourismus ist sie es noch länger nicht.“

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