ÖRV fordert sofortige Beihilfen

Massenhafte Insolvenzen müssen verhindert werden.
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Lösungen für nicht antretbare Reisen sind erforderlich

Der Österreichische ReiseVerband begrüßt die bereits gesetzten Maßnahmen der Bundesregierung wie etwa Kurzarbeit und Haftungsübernahmen für Überbrückungsfinanzierungen,“ heißt es in einer Aussendung vom Donnerstag (19.3.2020). Die Stundung von Krediten und Beiträgen sei ein erster Schritt, aber für das Überleben der Reisebranche zu wenig, sagte ÖRV-Präsident Josef Peterleithner. Viel mehr brauche es sofortige Beihilfen, um die Liquidität der betroffenen Reiseunternehmen zu erhalten und zu verhindern, dass es „massenhafte Insolvenzen“ gebe.

Regeln für Reisestornierungen ändern

Darüber hinaus müssten betroffene Unternehmen die Chance haben, die Regeln für die Stornierung einer Reise zu ändern. Denn derzeit hätten die Firmen nur Ausgaben, aber keine Einnahmen und mit den zahlreichen Reisestornierungen würden nun auch noch Rückzahlungen für bereits geleistete Anzahlungen anfallen. Daher müsse es die Option geben, statt einer Rückzahlung auch Gutscheine an die Kunden auszugeben. Diese wären dann für ein Jahr gültig und beim selben Reiseveranstalter einlösbar, so die Vorstellung des Verbandes. Eine Alternative dazu wäre laut ÖRV, dass sich die Bundesregierung bereit erklärt, die Kosten für die Rückzahlung für nicht angetretene oder nicht antretbare Reisen zu übernehmen.

PA/red (VzH)

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