Österreichische Außengrenzen weitgehend dicht

Güterverkehr und Grenzverkehr für Pendler ins benachbarte Ausland bleibt aufrecht.
© Pixabay

Kleinere Grenzübergänge sind geschlossen!

Nachdem zuletzt auch Deutschland und Ungarn die Grenzen außer für den Frachtverkehr geschlossen haben, dürfen nur mehr ausländische Urlauber die österreichische Grenze zu ihrem benachbarten Heimatland passieren. Außerdem dürfen unter Vorweisen einer Arbeitserlaubnis Pendler, die im Nachbarland tätig sind, die Grenze passieren. Kleinere Grenzübergänge wie beispielsweise der zwischen Oberndorf und Lauffen wurden aber überhaupt geschlossen.

Die EU-Kommission empfiehlt allerdings den Mitgliedstaaten Sonderfahrspuren für den Frachtverkehr einzurichten, um LKW-Staus an den Binnengrenzen zu vermeiden. Außerdem sollen Gesundheitschecks nur auf einer Seite der Grenze durchgeführt werden, rät die EU-Kommission. Die Staus an den Grenzen haben laut der EU-Kommission bereits gezeigt, dass der Binnenmarkt durch die bisher eingeführten Kontrollen gestört werde. „Wir müssen vorausschauend arbeiten“, sagte der Sprecher. „Wir werden sicher nicht darauf warten, bis Fabriken die Materialien ausgehen, um zu handeln.“

Oberösterreich verschiebt Hotelschließungen

Oberösterreich verschiebt die ab Dienstag (17.3.) geplante Schließung der Hotels. Man habe die Verordnung auf Ersuchen des Bundes noch aufgeschoben, denn es werde eine österreichweit einheitliche Lösung angestrebt, so Wirtschafts- und Tourismuslandesrat Markus Achleitner (ÖVP) in einer Aussendung.

„Ausländische Gäste, deren Rückreise nicht sofort möglich ist, sollten auch in ihrem Hotel verbleiben können, jedoch nur bis zum frühestmöglichen Zeitpunkt ihrer Rückreise“, betonte Achleitner. Eine freiwillige Schließung von Hotels sei aber natürlich auch sofort möglich. Kurhotels, Reha-Zentren sowie Unterkünfte für Beschäftigte von Unternehmen, „die zur Aufrechterhaltung der Wirtschaftsleistung und der Standortsicherheit notwendig sind“, sollen weiter offen bleiben.

APA/red

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