Produktionsmängel bei Boeing

Langstreckenjet 787 bereitet weiter Probleme
© Pixabay

Erneuter Ausliefungsstop der Dreamliner-Jets

Der US-Flugzeugbauer Boeing muss bei der Behebung der Produktionsmängel bei seinem Langstreckenjet 787 „Dreamliner“ einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Laut dem Wall Street Journal habe Boeing habe die Auslieferung des Flugzeugtyps ein weiteres Mal gestoppt. Grund seien weitere Fragen der US-Luftfahrtbehörde FAA zu Boeings Problemlösungen. Der Konzern hatte die Auslieferung der Dreamliner-Jets nach einer fünfmonatigen Unterbrechung erst im März wieder aufgenommen. Einem Boeing-Sprecher zufolge arbeite man daran, die FAA mit zusätzlichen Informationen zur Analyse und Dokumentation im Zusammenhang mit der Überprüfung der noch nicht ausgelieferten 787-Jets zu versorgen. Auf Flugzeuge, die bereits bei Fluggesellschaften im Einsatz sind, habe dies keine Auswirkungen.

Unterbrechungsdauer ungewiss

Es bleibt noch offen, wie lange die Unterbrechung diesmal dauert. Die American Airlines hätten diese Woche noch eine Maschine erhalten sollen. Nun könnte die Auslieferung frühestens nächste Woche stattfinden. Für Boeing ist es aus finanzieller Sicht wichtig, die Maschinen vom Hof zu bekommen. Denn Kunden bezahlen einen Großteil des Kaufpreises erst, wenn sie das bestellte Flugzeug entgegengenommen haben. Im März hatte Boeing nur zwei Exemplare ausgeliefert, im April waren es einem Sprecher zufolge elf Maschinen. Zahlen für Mai wurden keine genannt.

APA/red

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