Qatar-Airways-Chef rechnet mit A380 ab

Laut Akbar Al Baker, war der Kauf der zehn Airbus A380 der „größte Fehler“ in der Geschichte der Airline
©picture alliance / Markus Mainka

Die Riesenflieger der Qatar Airways wird man künftig nicht mehr am Himmel sehen

Als Qatar Airways vor zehn Jahren den ersten A380 seiner Flotte ausgeliefert bekam, war Chef Akbar Al Baker zuversichtlich, dass die zehn Riesenflieger den Service auf ein neues Level heben. Heute gibt Al Baker zu, dass der Kauf des Airbus A380 der „größte Fehler“ in der 27-jährigen Geschichte der Airline war. Damit bekräftigt Al Baker das schon länger vermutete Ende des Superjumbos bei der Golf-Airline. Seit längerer Zeit ist bereits die Hälfte der Flotte ausgemustert. Al Baker begründet das folgendermaßen: „Rückblickend war es der größte Fehler, den wir gemacht haben, die A380 zu kaufen. Wir haben den A380 aus dem Verkehr gezogen, einfach, weil er ein sehr treibstoffineffizientes Flugzeug ist. Ich glaube nicht, dass es in absehbarer Zeit einen Markt für dieses Flugzeug gibt.“

Grund dafür ist laut Al Baker auch, dass umweltbewusste Menschen einen Flug mit einem A380 eher vermeiden würden. Angesichts der steigenden Kraftstoffpreise und eines nicht näher definierten „Fehlers im Design“ scheint nun auch das Schicksal der letzten fünf Flugzeuge besiegelt. Somit dürfte die A380 aus der Flotte von Qatar Airways bald endgültig verschwunden sein. Künftig will die Airline vielmehr auf moderne und treibstoffsparende Jets wie den Airbus A350 und die Boeing 787 umrüsten.

Red. /TP

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