Regenbogenmonat Juni

FENSTERL PARADE: Ein starkes Zeichen nach einem harten Jahr
© Inés Bacher

Das letzte Jahr war überschattet mit Nachrichten aus dem Verschwörungstheorien- Sektor. Auf Anti- Corona- Maßnahmen- Demos wurden Regenbogenfahnen auf offener Bühne zerrissen und auch in der EU hat sich der Ton gegenüber LGBTIQ+ Menschen verändert. So haben Ungarn und Polen den Weg der Menschenrechte verlassen und wollen mit ihrer Politik das Leben der Community einschränken. „Mit der FENSTERL PARADE hat sich die LGBTIQ+ -Community am Beginn der Coronakrise für kurze Zeit die Sichtbarkeit im öffentlichen Raum zurückerobert. Es war ein wunderbarer, kollektiver Moment. Das soll es heuer auch werden“, so die Organisatoren und Organisatorinnen der Aktion. Ein Jahr später kommt nun die FENSTERL PARADE zurück und eröffnet mit der Unterstützung der Stadt Wien den Regenbogenmonat Juni.

Wer mitmachen möchte, kann dem Aufruf der Community folgen und am 5.Juni an Fenstern und Balkonen ein Zeichen setzen: Mit Regenbogenfahnen, Transparenten und aktivistischen Botschaften. Darüber hinaus kann man seinen Beitrag auf Instagram teilen und dort @fensterlparade markieren. Auch Radio FM4 ist heuer wieder dabei und unterstützt die Parade mit einem musikalischen Programm. „Zeigt euch an euren Fenstern oder nehmt eure Liebsten und die Soundbox mit in den Park. Und vor allem: Seid laut und sichtbar”, heißt es vom Team der FENSTERL PARADE. Dem hinzu fahren Soundbikes auf drei Routen durch Wien. 

Ausgewählte Lokale, Vereine und Geschäfte werden auch heuer wieder als Abholstationen für Fahnen fungieren. Regelmäßige Updates gibt es dazu auf den Kanälen der FENSTERL PARADE.

PA/ Red.

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