Reisetrends 2022- Reisen nach Corona

Nach 2 Jahren coronabedingten Einschränkungen beim Reisen, ist die Reiselust höher denn je. Insofern sind Fernweh und die Sehnsucht nach Urlaub groß. Auch die Art, wie wir Urlaub machen hat sich langfristig verändert. FaktuM hat sich in der Reisebranche umgehört und ein Stimmungsbild eingeholt.
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Die Tourismusindustrie zählt zu den Branchen, die weltweit am stärksten von der Coronapandemie getroffen wurden. Nach der Krise stehen Reiseveranstalter vor Herausforderungen.  Reisende sind verunsichert durch Beschränkungen und Bestimmungen im jeweiligen Urlaubsland. Unternehmen müsse sich Lösungsansätze, die Sicherheit geben, anbieten. Der Vertrauens-und Imageverlust, den die Branche erlitten hat, muss wieder zurückgewonnen werden. Auch das individuelle Reiseverhalten hat sich durch das Bewusstsein für die Umwelt und die Verschmelzung von Arbeit und Freizeit verändert. So verursacht die Coronakrise ein Um- und Neudenken bei der Art zu reisen. Die Folgen der COVID-19 Pandemie können als Beginn einer neuen Ära für den Tourismus gesehen werden.

Neuen Reisetrends

Der Reisetechnologie Anbieter Amadeus führt jährliche eine Datenanalyse durch was die Reiseindustrie im kommenden Jahr erwartet. Dabei werden Reisetrends und die neuesten Such-und Flugziele analysiert. Die diesjährige Studie bestätigt, was auf der Hand liegt. Die Sehnsucht nach Traumzielen steigt und weite Reisen sollen das angestaute Fernweh befriedigen. Auch Technologie und aktiver Ökotourismus spielen eine große Rolle.

Auffällig oft gesucht wurde Tansania. Das Land, das für Safaris bekannt ist, wurde um ein Drittel öfter angefragt im Vergleich zu den Vorjahren.  Auch Mexico konnte punkten. Die Heimat der Inkas, Machu Picchu wurde doppelt so oft gesucht als in der Vergangenheit. Generell leitet Amadeus sechs Reisetrends aus der Analyse ab.

Erstens werden sich Urlauber auf die Reise ihres Lebens freuen. Nach dem langem Zuhause bleiben soll ein besonderer Urlaub dies wieder wettmachen.  Zweitens ist durch Corona auch der Trip mit Freunden wieder in. Nach all dem Social distancing, wird nun wieder Zeit mit den Liebsten verlangt. Als dritter Trend nennt Amadeus den aktiven Ökotourismus: Die Reisenden von heute wollen aktiv werden, was Nachhaltigkeit angeht. Die Nachfrage nach Reisen, die verschiedene globale Gemeinschaften unterstützen, steigt.  Über die vierte Entwicklung kann sich die Geschäftswelt freuen. Denn die Technologie ermöglicht gebührenfreie mobile Zahlungen auf Reisen. An fünfter Stelle steht eine besondere Technologie, das sogenannte Fernweh-Streaming. Reisende werden bei Urlaubszielen von ihren TV-Gewohnheiten inspiriert. „Stellen Sie sich eine Welt vor, in der Sie sich eine Netflix-Serie anschauen und Ihr Smart Device Ihnen sofort eine Reise empfiehlt, um diese Orte im echten Leben zu besuchen. Diese Technologie ist jetzt verfügbar“, erläutert Dan Batchelor, Vice President Global Corporate Communications und Social Responsibility von Amadeus.

Die Online-Reiseplattform Booking.com nahm die Coronakrise ebenfalls zum Anlass für eine Studie, was Reisen im nächsten Jahr mit sich bringen wird. Dabei kam das Unternehmen auf sieben Reisetrends. „Mit Blick auf das vor uns liegende Jahr beobachten wir, dass die Menschen sich mit viel Spannung wieder aufs Verreisen freuen, sei es nun auf eine Inlands- oder Auslandsreise, auf die Reise ihres Lebens oder einfach nur darauf mal wieder „Ja“ zu sagen, egal welche Reisegelegenheit sich ihnen bietet“ , so Nadine Stachel, Regional Manager D-A-CH bei Booking.com

Erstens geht es nach der für viele eine Belastung gewesenen Pandemie um körperliches und seelisches Wohlbefinden. Knapp drei Viertel der Befragten geben an, dass Reisen dieses Wohlbefinden mehr fördern kann, als andere Formen der Erholung und Entspannung. 84 Prozent sagen, dass sich die Planung eines Urlaubs positiv auf ihr emotionales Wohlbefinden auswirkt.

 

Sophie Schmid

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